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CrossFit heißt der neueste, schweißtreibende Fitnessstudiotrend aus Amerika. Dabei geht es weniger um das herkömmliche, im Wortsinne verstandene Bodybuilding als vielmehr um ein ganzheitliches Training, bei dem sowohl Ausdauer und Kraft als auch Schnelligkeit und Körperbeherrschung geschult werden. Auf komplizierte Trainingsgeräte verzichtet der Sport, stattdessen wird vor allem mit dem Eigengewicht der Kursteilnehmer trainiert. Entsprechend brauchen die Studios erheblich weniger Platz. Das sieht man auch an der neuen Balboa-Filiale in Zürich: Sie kommt mit gerade einmal 160 Quadratmetern auf eineinhalb Geschossen aus. Untergebracht sind die Räume im sogenannten „Viadukt", einer historischen Eisenbahnbrücke, deren steinerne Bögen 2010 durch das Architekturbüro EM2N geschlossen und für Einzelhandelsflächen nutzbar gemacht wurden. Für die Umgestaltung des Bogens Nummer 14 zum „Balboa im Viadukt" waren nun wiederum die Architekten Tommi Mäkynen und Mirjam Niemeyer vom Büro Helsinki Zürich verantwortlich, die schon der ersten Balboa-Filiale am Zürcher Schanzen-graben ein Gesicht gaben. Für die Fläche im „Viadukt" übersetzten Mäkynen und Niemeyer den rauen Charakter des Sportes, der ohne viel Schnickschnack auskommt, in ein authentisches Interieur: Auf der unteren Ebene wird hart trainiert, oben entstanden Duschen, WCs und Umkleiden für „Buebe" und „Meitli" aus hartem, galvanisiertem Stahl. 

Auftraggeber

Renzo Balboa AG

Funktion

Architekt

Aufgaben

Concept to Realization

Zeit

2016-2017

Team

helsinkizurich

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